Hong Kong - neue WegeHong Kong - neue Wege

Hong Kong: Weltstadt und Logistikdrehscheibe


Hong Kong bei Tag

Als in der Nacht zum 1. Juli 1997 der letzte Union Jack eingeholt worden war und die königliche Yacht »Britannia« mit Prince Charles und dem letzten britischen Gouverneur die Leinen losmachte, endete nicht nur für Hongkong eine Epoche.

In Hongkong selbst änderte sich dank der von Deng Xiaoping entwickelten Doktrin „ein Land zwei Systeme“ außer den Symbolen eher wenig. Zwar wurde das gewählte Parlament durch ein Peking genehmes Übergangsgremium ersetzt, doch nachdem bereits zuvor alle führenden Verwaltungsposten mit Chinesen besetzt worden waren, blieb ansonsten - und bleibt zunächst auch weiterhin - das meiste wie gewohnt: die Währung, der Linksverkehr, die Zweisprachigkeit (Englisch und Kantonesisch), das Rechtssystem, die visumfreie Einreise und die Grenze zum neuen Mutter- und alten Vaterland. Der offizielle Name lautet seit der Übergabe an China „Hong Kong Special Administrative Region of the People's Republic of China “. Die ehemals britische Kolonie behält sich ihr „demokratisch“ marktwirtschaftliches System für mindestens 50 Jahre neben dem kommunistischen System der Volksrepublik China. Somit bleibt Hong Kongs Rolle als eine der Finanzzentren Asiens gesichert. Auch für die wirtschaftlichen Aktivitäten der in Hong Kong ansässigen ausländischen Unternehmen stellte die Übernahme durch China keine Einschränkung dar.

Hongkongs Rekorde hören sich entweder trocken oder unangenehm an: eine der führenden Finanzmetropolen, die höchsten Ladenmieten der Welt, der größte Textilexporteur der Welt, eine extreme Wohndichte, einen der größten Containerhäfen der Welt, den weltweit zweitgrößten Flughafen, die U-Bahn mit der welthöchsten Verkehrsleistung pro Kilometer. Kommen also die zehn Millionen Besucher jährlich nur, um billig Seidenblusen und Kameras zu kaufen? Gibt es denn gar nichts zu bestaunen? Hongkong selbst ist eine einzige Attraktion. Als Wunder erscheint schon, dass dieser winzige kapitalistische Auswuchs am Rücken des chinesischen Riesen überhaupt funktioniert, doch nicht nur das: Hier entstand eine selbstbewusste Metropole mit Weltgeltung. Was früher aus ein paar Fischerdörfern ohne nennenswerte architektonische Bauwerke bestand, wird heute mit fast 8000 Hochhäusern noch vor New York auf Platz eins im Skylineranking geführt. (Quelle: www.emporis.com)

Die hervorragende Infrastruktur, die geographischen Lage, niedrige Steuer und hohe Verwaltungseffizienz tragen zu einem rapid wachsenden Außenhandel der Sonderverwaltungszone bei. Aufgrund der wenigen natürlichen Ressourcen Hong Kongs ist der Außenhandel der wichtigste Faktor für den wirtschaftlichen Erfolg. Der mit Abstand wichtigste europäische Handelspartner Hong Kongs ist die Bundesreplik Deutschland. Derzeit sind mehrere hundert deutsche Unternehmen mit eigenen Niederlassungen bzw. Repräsentanzen in Hong Kong vertreten.

Heute präsentiert sich die Stadt mit über 7 Mio. Einwohnern, als Ort unwahrscheinlicher Kontraste. Supermoderne Technik und chinesische Tradition, Großstadt und weltabgeschiedene Dörfchen, internationale Kultur und einsame Berge, Lärm und Stille - hier findet sich alles eng beieinander.

Für uns Europäer stellt nicht nur das tropisc feuchte Klima mit einer jährlichen Durchschnittstemperatur von 22,5° Celsius eine echte Herausforderung dar. In den vielen Häuserschluchten auf HK-Island aber auch in den viel belebten engen Gassen in Kowloon verliert man schnell den Überblick über das hektische Treiben.

Beck Elektronik geht neue Wege


Hong Kong bei Nacht 1

Das Thema Asien ist für Firma Beck seit vielen Jahren fester Bestandteil der Geschäftsaktivitäten. Bereits seit über 20 Jahren wird der asiatische Markt als Beschaffungsquelle Nummer eins genutzt. Aber auch auf der Kundenseite bestehen seit vielen Jahren intensive Geschäftsbeziehungen zu namhaften zumeist europäisch geprägten Unternehmen verschiedener Branchen. Gerade in der Automotivindustrie ist in den letzten Jahren eine verstärkte Fertigungsverlagerung nach Asien zu beobachten. Nach den bereits in China aktiven Konzernen folgt nun vermehrt der traditionelle Mittelstand.
Dieses Geschäftsfeld, mit meist besonderen Auflagen und Anforderungen an die Qualität der Bauteile, stellt für Beck Elektronik auch in Asien einen sehr interessanten Absatzmarkt dar. Da auch in Europa ein besonderer Fokus auf dieser Brache liegt, konnte hier in der Vergangenheit bereits ein spezielles Knowhow aufgebaut und umgesetzt werden.

Um unseren Kunden einen optimalen Service entlang der gesamten Supply-Chain zur Verfügung zu stellen, sind wir seit jeher bemüht den qualitativen sowie auch logistischen Anforderungen unserer Kunden Rechnung zu tragen. Hierzu zählen unter anderem:

  • Barcode Etikettierung
  • Präzise Anliefertermine
  • Sicherheitslager und kundenspezifische Lagerhaltung
  • Rückverfolgbarkeit (traceability)
  • Kanban
  • Warenausgang nach dem FiFo-Prinzip
  • Rolling Forecast
  • VMI (vendor management inventory)
  • Ship to Stock
  • EDI

Um unseren Kunden auch in der Zukunft diesen speziellen Support in Asien zukommen lassen zu können, hat sich die Geschäftsleitung der Firmengruppe Beck entschieden im Jahre 2008 ein Logistikzentrum in Hong Kong zu eröffnen. Der Standort ist nach unserer Meinung ein optimaler Knotenpunkt um den asiatischen Markt mit den nötigen Reaktionsgeschwindigkeiten zu erreichen. Ab dem Zeitpunkt der Eröffnung im 4. Quartal 2008 werden wir in der Lage sein unsere qualitativ hochwertigen Logistikdienstleistungen nach den Beck Qualitätsstandards auch direkt in Asien anzubieten. Hierdurch werden sich für unsere Kunden erhebliche Vorteile ergeben. Durch eine effektive Koordinierung der Warenflüsse vor Ort werden wir in der Lage sein, schnell auf kurzfristige Bedarfe unserer Kunden zu reagieren. In Kombination mit einem auf die Bedürfnisse des Kunden abgestimmten Sicherheitslager und weiterer Dienstleistungen können wir ein individuelles Logistikkonzept für die unterschiedlichsten Ansprüche unserer Kunden entwerfen.

Unser gewohnter Service im Bezug auf technische Beratung und Unterstützung beim Design-In erfolgt weiterhin über unsere Spezialisten im Stammhaus in Deutschland. Zusätzlich zu diesem Service werden aber auch deutschsprachige Kontaktpersonen in Hong Kong zu Ihrer Verfügung stehen.

Weiterhin behalten Ihre für Europa vereinbarten Preise und Sondervereinbarungen natürlich auch für den asiatischen Raum Ihre Gültigkeit. Somit entfallen doppelte Preisverhandlungen und sie können sich voll auf Ihr Kerngeschäft konzentrieren.

Wir können somit eine optimale Versorgung unserer Kunden in Europa und zusätzlich auch im asiatischen Raum bewerkstelligen. Weiterhin können Synergieeffekte zwischen den Niederlassungen im Sinne unserer Kunden genutzt werden.

Sollten wir Ihr Interesse für unser Konzept geweckt haben, können Sie uns gerne jederzeit kontaktieren. Unser zuständiger Ansprechpartner Herr Stefan Popp beantwortet Ihnen selbstverständlich all Ihre Fragen rund um unser Asienprojekt.

Hong Kong bei Nacht